Haus Garberhof

Der stattliche, denkmalgeschützte Garberhof mit seinem Wohnhaus und direkt angebauten Wirtschaftsgebäude befindet sich auf der Bp.143 in der Wohnbauzone A1 „historischer Ortskern“ der K.G. Mals.
Gegen Westen hin ist der Garberhof mit dem Nachbargebäude auf der Bp.145 verbaut. Die Bauherren beabsichtigen den ehrwürdigen Ansitz zu sanieren und dabei nur sanfte Eingriffe vorzunehmen, welche die Wohnqualität optimieren, jedoch behutsam mit dem Bestand umgehen.

Die Gebäudeform wird gänzlich beibehalten, an der bestehenden Fenstergliederung in den Fassaden des Wohntraktes finden keine Änderungen statt. An der Ostfassade, welche gleichzeitig die Hauptfassade zur Straße hin bildet, wird im Bereich des ehemaligen Wirtschaftstraktes eine großzügige Öffnung vorgesehen. Jene soll das neue dahinterliegende Esszimmer mit ausreichend Tageslicht durchfluten. Der Haupteingangsbereich bleibt ebenfalls in seiner Position und Form erhalten und wird lediglich durch eine neue Glastür ersetzt, welche die dahinterliegende Eingangshalle mit seiner gewölbten Durchfahrt zum ehemaligen Stadel hin geschickt in Szene setzen soll. Das ursprüngliche Tor, soll hinter der Glastür montiert werden und durch das Öffnen und Schließen, ein Wechselspiel von Licht und Schatten erzeugen, sowie für ausreichende Privatsphäre schützen.

An der Nordfassade soll das bestehende Zufahrtstor vergrößert werden, um den heutigen Anforderungen einer Garage gerecht zu werden. Im darüber liegenden Geschoss werden Fensteröffnungen für ein neu geschaffenes Zimmer vorgesehen.
Das angebaute Holzlager an der Nordfassade, welches gleichzeitig den überdachten Hofraum bildet, wird in seiner Form nicht mehr benötigt und wird daher zurückgebaut. An jener Stelle soll jedoch weiterhin eine offene Überdachung bleiben.

Das gesamte Dach des Garberhofes wird abgetragen und durch ein neues ersetzt. Dabei wird an der Dachform nichts geändert, lediglich eine kleine Gaube an der Südfassade wird nicht mehr neu errichtet. Im Wohnbereich wird das Dach thermisch gedämmt. Südseitig soll eine Dachterrasse ausgeführt werden, welche sich in ihrer Position möglichst ruhig in das Gebäude einfügen und straßenseitig kaum einsehbar sein soll, um den einheitlichen Charakter der Dachlandschaft nicht zu stören. Nordseitig werden zwei Dachfenster ausgeführt, welche die jeweiligen Räume mit ausreichend Tageslicht versorgen sollen, außerdem soll eine weitere Öffnung im Dach aus dem darunterliegenden ehemaligen Wirtschaftstrakt ein modern interpretiertes Atrium schaffen.

  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild
  • Bild